Inländische Bauernhöfe vergrößern ihren Rinderbestand, was auf eine allmähliche Erholung der Viehwirtschaft hindeutet. Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage und der militärischen Herausforderungen ist der Gesamtrinderbestand in der Ukraine im Vergleich zum Februar 2025 gestiegen, die Zahl der Kühe ist jedoch leicht zurückgegangen. Gleichzeitig ist die Nachfrage nach Lebendvieh und Rindfleisch auf den internationalen Märkten weiterhin hoch, was Chancen für Exporteure schafft.
Nach Angaben der Vereinigung der Milcherzeuger (AVM) wurden in der Ukraine zum 1. März 2025 2,082 Millionen Stück Vieh gehalten, darunter 1,150 Millionen Kühe. Der gesamte Viehbestand stieg um 53.000. Ziele pro Monat. (+3 %), während die Zahl der Kühe um 6.000 zurückging. Köpfe. (-1%). Gleichzeitig verringerte sich die Gesamtzahl der Rinder im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum im Jahr 2024 um 161.000. Stück (-7 %) und Kühe – um 105.000. Köpfe. (-8%). Derzeit werden 44 % des gesamten Viehbestands in Industriebetrieben gehalten, die restlichen 56 % in privaten landwirtschaftlichen Betrieben.
Der Anstieg ist vor allem in der Industrie zu beobachten, wo es 918.000 gibt. Personen. Viehbestand 2.000. Ziel. (+0,2%) mehr als im Februar. Trotzdem ist die Zahl der Kühe auf den Bauernhöfen im letzten Monat um 1.000 zurückgegangen. (-0,1%). In den Industriebetrieben ist der Rinderbestand im Vergleich zum Vorjahr um 4.000 gestiegen. Köpfe. (+0,4 %), während die Zahl der Kühe praktisch unverändert blieb.
Auch in den Privathaushalten war eine positive Dynamik zu verzeichnen: Zum 1. März wurden dort 1,164 Millionen Stück Vieh gehalten, das sind 51.000 mehr als im Vorjahr. mehr als im Vorjahr. (+5%) mehr als im Februar. Allerdings nimmt die Zahl der Kühe in diesem Gebiet weiterhin ab – im März waren es 773,4 Tausend, also 5 Tausend mehr. mehr. (-1 %) im Vergleich zu vor weniger als einem Monat. Auf Jahressicht ist der Rückgang noch deutlicher: Im Jahresverlauf verringerte sich der Viehbestand um 165.000. Köpfe. (-12 %) und Kühe – um 105.000. (-12%).
Hauptgründe für diesen Rückgang sind die fehlende dauerhafte staatliche Förderung der Milchwirtschaft sowie die Folgen des Krieges. Insbesondere in den Frontgebieten ist durch die Kämpfe eine große Zahl von Nutztieren umgekommen und die Landwirte sind aufgrund fehlender Gelder und Betriebskapitals gezwungen, ihren Viehbestand zu reduzieren. Unter solchen Bedingungen wagen viele landwirtschaftliche Betriebe keine Investitionen in den Ausbau der Milchwirtschaft.
Gleichzeitig gibt es trotz der Schwierigkeiten einen Trend zur Entwicklung von Milchviehbetrieben in relativ sicheren Regionen der Ukraine. Laut AVM modernisieren derzeit mehr als 40 Betriebe bestehende Produktionsanlagen, bauen neue Farmen und implementieren moderne Technologien, um die Produktivität der Kuh zu steigern. Dadurch können wir die Milchproduktion stabil halten und ihre Qualität verbessern, was sowohl für den Inlandsmarkt als auch für den Export wichtig ist.
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