In den acht Monaten seit Einführung des Mechanismus für bevorzugte Soja- und Rapsexporte hat die Ukraine erhebliche Finanzmittel für den Staatshaushalt erhalten. Das Gesamtvolumen der Exporttransaktionen erreichte in diesem Zeitraum 3,5 Milliarden UAH, was die stabile Funktionsweise des eingeführten Systems bestätigt.
Dies berichtete der stellvertretende Minister für Wirtschaft, Umwelt und Landwirtschaft, Taras Vysotskyi. Ihm zufolge sind bereits 1,8 Milliarden UAH im Staatshaushalt eingegangen, wovon 470 Millionen UAH einem Sonderfonds zugeführt wurden.
Seit Beginn des Systems hat die Ukraine fast 2 Millionen Tonnen Soja und Raps exportiert. Das Wirtschaftsministerium stellt fest, dass das System für bevorzugte Exporte stabil funktioniert und die Kontrollen planmäßig und ohne größere Störungen durchgeführt werden.
Im April verzeichnete die Regierung einen saisonbedingten Rückgang der Exportmengen, der für das Ende des Wirtschaftsjahres typisch ist. Die Behörden erwarten zum Saisonende eine weitere Verlangsamung der Aktivitäten, während im Juli ein neuer Zyklus für Rapsexporte beginnen soll.
Gleichzeitig hat der Staat die Kontrolle der Exportvorgänge verschärft. Insbesondere werden die Gutachten der Ukrainischen Industrie- und Handelskammer mit den Daten des Staatlichen Agrarregisters der Ukraine abgeglichen, um die Transparenz der Verfahren zu erhöhen.
Das Ministerium stellt außerdem fest, dass der eingeführte 10-prozentige Ausfuhrzoll auf Sojabohnen und Raps zur Entwicklung der inländischen Verarbeitung beigetragen hat. Dies ermöglichte eine Steigerung der Öl- und Schrotproduktion, wobei die genauen Auswirkungen noch analysiert werden.
Bislang gab es keine Fälle von Dokumentenstornierung aufgrund zu hoher Exportmengen, und der Mechanismus selbst ist laut Regierung im Vergleich zur Anfangsphase der Umsetzung präziser und besser kontrolliert geworden.
Für den Agrarsektor bleiben Soja- und Rapsexporte eine der wichtigsten Devisenquellen, insbesondere angesichts der komplexen Logistik und der hohen Abhängigkeit der Branche von ausländischen Märkten. Die Regierung betont, dass die Präferenzregelung Exporte fördert und gleichzeitig stabile Staatseinnahmen sichert.
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