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  • Frühkartoffeln sind auf dem ukrainischen Markt erschienen: Saisonstart mit Rekordpreisen
    Опубликовано: 2026-04-23 14:07:10

    Die Saison für Frühkartoffeln hat in der Ukraine begonnen, doch die ersten Lieferungen sind zu deutlich höheren Preisen auf den Markt gekommen. Die Nachfrage nach Frühkartoffeln geht traditionell mit einem begrenzten Angebot einher, was sich unmittelbar im Preis niederschlägt.

    Dies berichtet Agrotimes unter Berufung auf Daten des Großmarkts Shuvar in Lwiw. Dort wurden die ersten Lieferungen von Frühkartoffeln aus der Region Transkarpatien registriert, die den Saisonstart auf dem heimischen Markt markierten.

    Zum Verkaufsstart liegen die Preise für Frühkartoffeln zwischen 120 und 150 UAH pro Kilogramm. Einzelne Chargen kosten sogar bis zu 200 UAH pro Kilogramm und gehören damit zu den teuersten Gemüsesorten zu Saisonbeginn.

    Zum Vergleich: Die Kartoffeln der letztjährigen Ernte sind für die Verbraucher deutlich günstiger. Je nach Sorte und Abnahmemenge kostet eine ältere Kartoffel nur 6–12 UAH pro Kilogramm und ist damit um ein Vielfaches günstiger als die neue Ernte.

    Auch bei anderen frühen Gemüsesorten ist ein Preisanstieg zu verzeichnen. Insbesondere Radieschen verteuern sich aufgrund der Umstellung von Gewächshaus- auf Freilandanbau: Ein Bund kostet 25–27 UAH, abgewogene Produkte etwa 60 UAH pro Kilogramm.

    Gurken kosten auf dem Markt etwa 65 UAH pro Kilogramm, Zucchini 110 UAH. Frühkohl kostet etwa 45 UAH/kg, während Pekingkohl mit 35–38 UAH/kg etwas günstiger ist.

    Unter den Wurzelgemüsen sind ältere Rote Bete mit 11–12 UAH pro Kilogramm weiterhin am günstigsten. Junge Gewächshaus-Rote Bete hingegen ist mit etwa 110 UAH/kg deutlich teurer. Auch Karotten sind teurer geworden und kosten nun etwa 12 UAH/kg.

    Unter den Blattgemüsen sind Frühlingszwiebeln am günstigsten und kosten 15 UAH pro Bund. Sie zählen zu den preisstabilsten Produkten der frühen Gemüsesaison.

    Marktexperten erklären die hohen Anfangspreise für Jungkartoffeln mit der Saison. Die ersten Ernten sind aufgrund des begrenzten Angebots und der hohen Anbaukosten stets teurer. Mit steigendem Angebot sinken die Preise voraussichtlich allmählich.

    agrinews.com.ua

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