Die FAO hat eines ihrer wichtigsten Projekte für 2025 in der Ukraine abgeschlossen: die Verteilung von 615 Modulspeichern an Landwirte in Frontregionen. Diese Hilfe ist besonders wichtig, da ein Großteil der Getreidespeicherkapazitäten durch den Krieg zerstört wurde.
Die Modulspeicher ermöglichen es den Landwirten, ihre Ernte sicher zu lagern und die neue Saison ohne das Risiko großer Verluste zu planen. Jeder Speicher hat ein Fassungsvermögen von 1.000 Tonnen, ist einfach zu montieren und benötigt keine aufwendige Ausrüstung. Dadurch ist er auch für kleine Betriebe in Frontregionen erschwinglich.
Die Initiative wurde durch die Unterstützung der Regierungen von Kanada und Japan ermöglicht. Insgesamt erreichte die Hilfe Landwirte in sieben Regionen der Ukraine, wo die Getreidelagerung aufgrund des Risikos von Beschädigung oder Verlust der Produkte während des Transports von entscheidender Bedeutung ist.
„Diese Lagereinrichtungen geben ukrainischen Landwirten in Kriegszeiten das, was sie am dringendsten brauchen: Stabilität und die Möglichkeit, hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken. Wir werden sie auf diesem Weg weiterhin unterstützen“, sagte Shakhnoza Muminova, Leiterin des FAO-Büros in der Ukraine.
Seit 2022 hat die FAO in enger Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Wirtschaft, Umwelt und Landwirtschaft mehr als 37.000 Getreidesäcke, 105 Ausrüstungssätze und 859 modulare Lagereinrichtungen an ukrainische Landwirte geliefert. Dadurch konnten über 8 Millionen Tonnen Getreide gerettet werden, was für die Ernährungssicherheit des Landes von entscheidender Bedeutung ist.
Die FAO betont, dass die Bereitstellung moderner Lagereinrichtungen ukrainischen Landwirten hilft, Nachernteverluste zu minimieren und den Agrarsektor auch unter schwierigen Kriegsbedingungen nachhaltig zu entwickeln. Dies ermöglicht es dem Land, die Ernährungssicherheit zu gewährleisten und künftige Ernten mit größerer Zuversicht zu planen.
agrinews.com.ua
