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  • Knappheit hält an: Weltweiter Sonnenblumenölmarkt beendet 2025 mit angespanntem Angebot
    Опубликовано: 2025-12-19 14:10:46

    Der Weltmarkt für Sonnenblumenöl bleibt Ende 2025 aufgrund des knappen Angebots weiterhin angespannt. Analysten zufolge blieben die Sonnenblumenölpreise in den letzten Wochen im Vergleich zu anderen wichtigen Pflanzenölen auf einem hohen Niveau, was auf eine anhaltende strukturelle Knappheit am Markt hindeutet.

    Laut agronews.ua wird die weltweite Sonnenblumenölproduktion bis Ende Dezember dieses Jahres voraussichtlich unter dem Vorjahresniveau liegen. Dies bedeutet einen Gesamtangebotsrückgang von rund 2,4 Millionen Tonnen im Jahr 2025 gegenüber dem Vorjahr.

    Langfristig erwarten Analysten ebenfalls einen Rückgang des weltweiten Gesamtangebots. So könnte es im Wirtschaftsjahr Oktober/September 2025/26 auf rund 25,1 Millionen Tonnen sinken. Zum Vergleich: In der vorangegangenen Saison wurde dieser Wert auf 25,3 Millionen Tonnen geschätzt, und im Wirtschaftsjahr 2023/24 erreichte er 28,2 Millionen Tonnen.

    Begrenzte Produktionsmengen wirken sich auch direkt auf den internationalen Handel aus. Es wird erwartet, dass die weltweiten Exporte von Sonnenblumenöl im Jahr 2025 um 2,7 Millionen Tonnen sinken werden. Hauptgrund für diesen Rückgang ist ein Angebotsrückgang in den führenden Exportländern.

    Insbesondere könnten die Sonnenblumenölexporte aus Russland um 1,4 Millionen Tonnen und aus der Ukraine um 1,6 Millionen Tonnen jährlich zurückgehen. Dies trotz des gestiegenen Angebots aus Argentinien, das die Verluste der Hauptmarktteilnehmer jedoch nicht vollständig kompensieren kann.

    Vorläufigen Schätzungen zufolge hat Argentinien seine Sonnenblumenölexporte im Jahr 2025 um etwa 30 % auf 1,6 Millionen Tonnen erhöht. Gleichzeitig beträgt der Anteil des Landes an den weltweiten Exporten nur etwa 12 %, was bedeutet, dass der Markt weiterhin stark von der Situation in Russland und der Ukraine abhängig ist. Analysten weisen darauf hin, dass das Wachstum der Ölproduktion und der Sonnenblumenverarbeitung in Argentinien das Defizit für die Verbraucher Anfang 2026 teilweise ausgleichen könnte.

    Vor dem Hintergrund des begrenzten Angebots korrigiert sich auch die Nachfrage. Experten schätzen, dass der Verbrauch von Sonnenblumenöl in den EU-27-Staaten in diesem Jahr um fast 1 Million Tonnen zurückgehen wird. Zusätzlich könnte die Nachfrage in China und Indien, die zusammen mit der EU den Großteil des weltweiten Verbrauchs dieses Produkts ausmachen, um etwa 0,5 Millionen Tonnen sinken.

    agrinews.com.ua

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