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  • Die geplante Erhöhung der Gütertransporttarife durch Ukrzaliznytsia könnte ukrainische Landwirte schwer treffen
    Опубликовано: 2025-12-03 14:06:55

    Die geplante Erhöhung der Gütertransporttarife durch Ukrzaliznytsia könnte ukrainische Landwirte schwer treffen und das Exporttempo bremsen. Ab dem 1. Januar 2026 verteuert sich der Schienentransport um 27 Prozent, und ab dem 1. Juli wird eine weitere Erhöhung um 11 Prozent erwartet.

    Dies erklärte der stellvertretende Vorsitzende des Allukrainischen Agrarrats (VAR), Denys Marchuk. Er merkte an, dass diese Tarifänderung einen erheblichen finanziellen Druck auf die landwirtschaftlichen Erzeuger ausübe. Er betonte, dass die Ukraine dieses Jahr eine Ernte eingefahren habe, die die des Vorjahres übertreffe – fast 90 Prozent der geplanten Fläche seien abgeerntet.

    Das Exporttempo bleibt jedoch schleppend. Laut Marchuk liegt das Land im Vergleich zum Vorjahr mit rund 6 Millionen Tonnen weniger Agrarprodukten zurück. Hauptgründe hierfür seien Verzögerungen bei der Feldarbeit und Angriffe des Gegners auf die Hafeninfrastruktur, die den Export der Produkte erschwerten.

    Der Experte betonte, dass die geplante Erhöhung der Zölle durch Ukrzaliznytsia wirtschaftlich nicht gerechtfertigt sei und die Landwirte unverhältnismäßig belaste. Seiner Ansicht nach seien die Zölle für den Transport von Agrarprodukten bereits die höchsten aller Branchen, während die Bau- und Kohleindustrie staatliche Subventionen erhielten.

    Laut Schätzungen von VAR wird die geplante Zollerhöhung die landwirtschaftlichen Erzeuger mit zusätzlichen Kosten von über 200 Millionen US-Dollar pro Jahr belasten. Dies könne die Exportkosten erheblich erhöhen und die Wettbewerbsfähigkeit ukrainischer Agrarprodukte auf den internationalen Märkten mindern.

    Landwirtschaftliche Verbände haben sich bereits an die ukrainische Ministerpräsidentin Julia Swrydenko gewandt und gefordert, die geplante Erhöhung der Zölle für den Schienengüterverkehr umgehend zu stoppen. Ziel dieses Appells ist es, eine Entscheidung zu verhindern, die die finanzielle Stabilität des Agrarsektors gefährden und die ukrainischen Exporte negativ beeinflussen könnte.

    agrinews.com.ua

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