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  • Rohmilchpreise in der EU steigen weiter: Wo ist sie am teuersten, wo am günstigsten?
    Опубликовано: 2025-08-12 14:06:37

    Im Juli 2025 verzeichnete die Europäische Union einen moderaten Anstieg der Rohmilchpreise. Dieser Anstieg ist auf einen Rückgang der Produktionsmengen in einigen EU-Mitgliedstaaten zurückzuführen. Der durchschnittliche Rohmilchpreis in der EU erreichte 53,17 Eurocent pro Kilogramm, 0,5 % mehr als im Juni dieses Jahres und 14 % mehr als im Juli 2024. Zum Vergleich: In der Ukraine lag der Preis für Extramilch im Juli bei 37,18 Eurocent pro Kilogramm, berichtet Georgy Kukhaleyshvili, Analyst beim Verband der Milcherzeuger.

    Im Vergleich zum Juni stiegen die Einkaufspreise für Rohmilch in zwölf EU-Ländern. Unter den größten Produzenten und Exporteuren von Milchprodukten verzeichneten Frankreich und Polen einen Anstieg auf 49,72 Eurocent pro Kilogramm (+1,7 %) sowie Polen auf 53,38 Eurocent (+0,5 %). Die deutlichsten Preisanstiege verzeichneten Belgien mit 56,75 Eurocent pro Kilogramm (+7,5 %) und Slowenien mit 50,90 Eurocent (+4,2 %).

    Die höchsten Rohmilchpreise in der EU verzeichneten Zypern (65,70 Eurocent pro Kilogramm) und Malta (61,90 Eurocent). Die niedrigsten Einkaufspreise verzeichneten Landwirte in Rumänien (41,02 Eurocent pro Kilogramm) und der Slowakei (44,94 Eurocent).

    Gleichzeitig blieben die Preise in Deutschland, Dänemark, Irland, Spanien, Italien, den Niederlanden, Portugal und Zypern unverändert gegenüber Juni dieses Jahres.

    Im vergangenen Monat sind die Rohmilchpreise in sechs EU-Ländern gesunken. Die stärksten Rückgänge verzeichneten die Slowakei (44,94 Eurocent pro Kilogramm, minus 8,2 %), Litauen (48,04 Eurocent, minus 3,9 %) und Estland (49,03 Eurocent, minus 3,4 %).

    Analyst Georgy Kukhaleishvili erklärt, dass ein stärkerer Anstieg der Einkaufspreise in Europa durch die Abschwächung der Weltmarktpreise für Butter gebremst wird. Zudem sinkt die Nachfrage der Milchpulverhersteller nach Rohmilch. Im vergangenen Jahr hat die EU die Käse- und Molkeproduktion gesteigert, die Produktion von Magermilchpulver und Vollmilchpulver ist jedoch aufgrund ungünstiger Marktbedingungen zurückgegangen.

    agrinews.com.ua

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