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  • Polnische Logistikunternehmen und Häfen leiden unter reduziertem Transit ukrainischen Getreides
    Опубликовано: 2025-07-30 14:03:22

    Polen ist zunehmend besorgt über die Folgen des reduzierten ukrainischen Getreidetransits durch sein Territorium. Laut der Publikation Rynek Infrastruktury erleiden polnische Transportunternehmen, Häfen und Umschlagterminals aufgrund der Einstellung der Lieferungen landwirtschaftlicher Produkte aus der Ukraine erhebliche finanzielle Verluste.

    Wie polnische Medien berichten, ist seit einigen Monaten ein deutlicher Rückgang der Importfracht, insbesondere von Getreide, an der polnisch-ukrainischen Grenze zu beobachten. Dies beeinträchtigt die Funktionsfähigkeit zahlreicher logistikbezogener Branchen und birgt das Risiko von Massenentlassungen und Unternehmensinsolvenzen.

    Laura Gołowacz, CEO der CSL Logistics Group, betonte, dass sich die polnische Seite der negativen Auswirkungen des Überangebots an ukrainischem Getreide auf den Inlandsmarkt bewusst sei, forderte jedoch eine klare Trennung von Transit und Import. Sie betonte, dass die Transitumschlagsgenehmigung der polnischen Landwirtschaft nicht schade, sondern gleichzeitig den Betrieb der derzeit ungenutzten Häfen und Terminals sicherstelle.

    „Tatsächlich beobachten wir seit über einem Jahr einen Importstopp, insbesondere bei Getreide aus der Ukraine. Die überwiegende Mehrheit der polnischen Umschlagterminals ist leer, verursacht aber gleichzeitig konstante Wartungskosten. Das ist eine kritische Situation“, sagte Gołowacz. Sie verwies auch auf Beispiele anderer Länder, die es im Gegensatz zu Polen geschafft haben, sich an den Transit ukrainischer Produkte anzupassen, ohne ihren eigenen Markt zu schädigen.

    In diesem Zusammenhang werden Häfen in Rumänien, Deutschland und der Türkei genannt, die aktiv große Mengen ukrainischen Getreides annehmen. Dort erlaubt der Staat den Transport landwirtschaftlicher Rohstoffe, beschränkt aber gleichzeitig deren Verkauf auf dem Inlandsmarkt, wodurch die Preisstabilität gewahrt und lokale Produzenten unterstützt werden.

    In Polen, so Gołowacz, sei diese Chance vertan worden. Infolgedessen habe der Getreidemangel aus der Ukraine nicht nur die Exportrouten, sondern auch die eigene Infrastruktur beeinträchtigt. Hunderte von Logistikunternehmen, Hafenbetreibern und Umschlagunternehmen seien gefährdet und ohne Frachtfluss geblieben.

    Polnische Logistiker betonen, dass eine solche Politik den nationalen Wirtschaftsinteressen schade und eine sofortige Überprüfung der Vorgehensweisen beim Transit ukrainischer Produkte erfordere. Sie fordern die Regierung auf, einen Kompromiss zu finden, der Arbeitsplätze erhält, Einnahmen für Infrastruktureinrichtungen sichert und gleichzeitig den eigenen Agrarsektor vor übermäßigen Importen schützt.

    agrinews.com.ua

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